11/5 – Eleven-Five – oder einfach “Facebook is down”

Ist Facebook bald Geschichte?

Ja wieso denn auch nicht? Ist doch jetzt schon in den Geschichtsbüchern verewigt. Die heutige Jugend wächst damit auf (so wie mit Google, Twitter, MySpace und Co). Wenn es nach “Anonymous”-Hacker gehen soll, dann ist das mit 05.11.2011 (11-05-2011) ein weitere Geschichtsbücher/Seiten Eintrag auf den der eine oder andere wahrscheinlich schon sehr lange wartet. Wir selbst nutzen Facebook für die Publizierung unserer Artikel und Beiträge – denn es wir einem hier sehr einfach gemacht. Nachdem Facebook schon mehr “Datenmüll” als Google hat, wäre dies natürlich ein, aus unserer Sicht, sehr großer Erfolg für “Anonymous” und letztendlich auch für die Menschheit. Warum?

Warum ist Facebook für die Menschheit bzw. die Gesellschaft schädlich?

Fakt ist, es ist wie es ist. Punkt aus. Wieviele Beziehungen leiden unter Facebook, wieviele scheitern sogar darunter? Hat man bei 400 Freunden einen besseren Status im Leben und vor allem, wieviele der sogenannten Freunde sind wahre, wirkliche Freunde? Früher hat man sich mit Freunden getroffen um Ihnen Neuigkeiten zu präsentieren, dann wurde die Menschheit durch das “Handy” modernisiert und man schrieb SMS oder tätigte einen Anruf und dann kam Facebook. Man publiziert einen neuen Status “War gerade im Krankenhaus …” – sofort kommen 47 Kommentare, 56 davon von “unbekannten wahren Freunden”, sogar ein paar “Gefällt mir” werden dazugefügt von ein paar “unbekannten unehrlichen Freunden” – die man dann vielleicht sogar auf einen Blacklist schiebt (weil man will ja dennoch das Profil von demjenigen sehen) und wenn man ganz böse ist, vielleicht sogar noch löscht – dass man den “Freund” 2 Wochen später wieder hinzufügt, da ein anderer “Freund”, mehr “Freunde” hat, als man selbst. Witzig finden wir auch manche “Kettenstatusnachrichten” – “Beziehungsstatusveränderungen” oder einfache “Statusmeldungen” – ein paar nette Auszüge findet man hier. Wieviele wirklich “echt” sind oder “gestellt” sind unbekannte Zahlen die wohl nie jemand erfahren wird. Wir sind der Meinung das Facebook Gesellschaftsschädigen ist und dafür gibts ein “Gefällt mir”.

Was bringt Facebook wirklich?

Also für Unternehmen, Blogs, Internetseiten oder Verbrecher, ziemlich viel.
Unternehmer können jede Menge an Leute mit Werbung ansprechen und vor allem diese genauestens auswählen.
Blogs (zum Beispiel yuessit.com) können Ihre Artikel publizieren.
Internetseiten können einige User für sich gewinnen und Verbrecher haben höhere Chancen auf Erfolge. Sei es Gewaltverbrechen, Datenschutzverbrechen oder normale Delikte die sich einfach über Facebook arrangieren lassen. Für viele ist Facebook eine Darstellungseite. Für viele ist es die Selbstverherrlichung. Sogar für sehr viele ist es der Lebensinhalt, dass tägliche Brot überhaupt aufzustehen. Wer hat wo eingecheckt, wer war an welchem Ort, wo war die letzte Party und wie war die letzte Party? Diese “wichtigen” Dinge sind relevant um das Tagesprogramm sinnvoll zu gestalten und starten.
Mal ganz ehrlich, wer braucht das wirklich?

Und was ist wenn alles bleibt wie es ist?

Dann gibt es mit Sicherheit, weniger Selbstmorde als sonst. Es muss kein neues “Social Network” aus dem Boden gestampft werden (anm. Redaktion: Google+). Es werden weitere unnötige und vor allem uninteressante “Lebensabschnitte” gepostet, an denen sich manche erfreuen und viele ärgern werden. Sehr viele werden sich auch freuen sich nicht in der Realität mit den “Freunden” treffen zu müssen. Schlimm ist, dass die Gesellschaft weiter darunter leiden wird. Ernsthaft schade darum!

Hier noch das Video der “Botschaft”:
Nachricht von Anonymous: Operation Facebook, Nov 5 2011

Auf Standard.at:
Mozilla half uns

“Die große (Freunderlwirtschaft) Chance” auf ORF eins … für Publikumslieblinge

Ich denke diese Show ist jedem ein Begriff, ob schon gesehen oder nicht, ist in diesem Fall nicht wichtig.

Zuerst viel Wirbel um den Skandal, Schlagabtausch zwischen “Sido & Jeannée” (unserer Meinung nach nicht mal den Titel “Skandal” wert, zu sehen ist es hier auf YouTube) – danach noch mehr Wirbel um “Skandal-Rapper” Sido, der eher mit coolen Sprüchen und konstruktiver Kritik punktet als Skandale anbietet und zu guter Letzt noch der für uns schlimmste Skandal überhaupt – Nein, nicht “Conchita Wurst” – sondern das nicht weiterkommen des Megastars “Chiara Kerper“. Nun, für all jene die das 13 jährige Mädchen aus Ebreichsdorf (Niederösterreich) noch nicht gesehen haben, sollten sich dies mal unbedingt anschauen.

Kurz sei noch zu diesem Talent gesagt: Sie spielt seit etwas mehr als einem Jahr (September 2010) Klavier, nimmt erst seit 2009 Gesangunterricht. Im Klartext heißt dies: Sie schreibt Lieder, die einem jeden sicherlich bekannt sind, so um, dass diese Lieder den “Chiara”-Touch bekommen, dem nicht genug, begleitet Sie sich selbst noch auf dem Klavier während Sie natürlich dazu singt. Das nenne ich Talent, damit wird man geboren.

Chiara Kerper als Download auf iTunes
Chiara Kerper – Waka Waka (YouTube)
Chiara Kerper – Tik Tok (YouTube)

 Freitag 21.10.2011 -  die große Chance für Chiara Kerper im 1. Halbfinale der Show
Chiara hat Ihren Auftritt und jeder Zuschauer ist gespannt was kommt. Natürlich wieder ein Klavier auf der Bühne, das Mikrofon für Ihren Gesang und es kann losgehen. Sie singt für uns von Kei$ha – Tik Tok und es klingt wie zu erwarten GRANDIOS! Ein kleiner, aber feiner Star singt für uns Ihre Eigeninterpretation von Tik Tok. Die Zuschauer geben Standing-Ovation und Ihr Auftritt ist für Sie wiedereinmal geglückt. Sogar Sido meint “Du gehörst einfach ins Finale”. Und dann kommt es zur Entscheidung. Es wird nochmal spannend, denn Chiara ist nicht unter die TOP 2 gekommen. Deshalb darf die Jury je einen Schützling zu sich holen und von diesem werden die meisten Anrufe gezählt und entscheiden das Weiterkommen des 3. Finalisten. Trommelwirbel, es wird nochmal so richtig spannend und dann … “THE FREAKS” sind weiter, nun steht es fest, das Akrobatenteam hat es geschafft, vor Marcello, Nicole und …. ganz bitter und für uns nicht nachvollziehbar und daher auch Beitragausschlaggebend “Chiara Kerper”.

Muss man Österreich verstehen?
In dieser Hinsicht können wir Österreich nicht verstehen. Es wurde gevotet für die Inszinierung einer Person die es nicht gibt? Es wurde gevotet für ein Akrobatenteam welches es ein paar mal in Österreich gibt? Aber es wurde nicht gevotet für ein Talent, welches Talent bestätigt und SO kein zweites mal in Österreich aufgefallen ist? Da soll doch Gott nochmal die Welt verstehen. Ein nicht nachvollziehbares Ergebnis einer weiteren Voting Show des ORF. Wären wir die Jury, würden wir, egal welche Gage uns zusteht, die Sendung mit offenen Armen verlassen. Eines wurde jedoch hiermit WIEDER offiziell bestätigt, die sogenannte “Freunderlwirtschaft Österreich” ist vorhanden und tagtäglich, sogar in einer Fernsehshow, präsent. Wir können dazu nur sagen – Österreich wird es in dieser Hinsicht niemals schaffen und das nicht wegen der Jury, der Teilnehmer oder der Sendezeit – nein, es liegt am Management, den Zuschauern und der Freunderlwirtschaft.

Wenn “Ballglück” die Spielewelt regiert.

Schon mal Fifa gespielt, … besser gesagt, Fifa 12? … Ja? Ich bin mir sicher, ich bin nicht der einzige dem es so ergeht, wenn es mal wieder heißt “Ballglück” regiert die Spielewelt.

Mann gg. Mann online. Es kommt zum Zweikampf, der Ball springt zum Gegner und der profitiert bzw. resultiert daraus ein Tor. Wenn das ganze 3 mal in einem Spiel passiert ist man einfach kurz davor das Handtuch zu werfen, fleht zu “Gott” endlich dieses Ballglück für den Gegner zu unterbinden – doch es passiert nichts. Man kommt vielleicht sogar noch an ein Unentschieden heran und in der 89. Minuten kassiert man ein weiteres Tor welches zur Endgültigen Niederlage und dann auch zum System-Abschalt-Modus (den man natürlich händisch einleitet) führt.

Ich bin mir sicher, dass ich mit dieser Art und Weise von Spiel nicht alleine bin. Dazu sei auch noch gesagt, das ich die Fifa-Reihe schon seit der Sega Konsole spiele und ich mich mit Sicherheit behaupten traue, dass ich dieses Spiel sehr gut kann.